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Weiterbildungskonzepte
 

Innere Medizin

Dr. med. U. Meder
Tel. : (0 28 01) 710-120 Leitender Arzt der Inneren Abteilung
Fax : (0 28 01) 710- 469
http//www.sankt-josef-hospital.de

Sprechstunde:
Montag, Dienstag, Mittwoch 9:00 bis 10:00 Uhr
Donnerstag, Freitag 10:00 bis 11:00 Uhr
und nach Vereinbarung

N o t f a l l b e h a n d l u n g    j e d e r z e i t

Öffnungszeiten des Sekretariates:
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 8:00 bis 12:30 Uhr
14:30 bis 16:30 Uhr
Freitag 8:00 bis 15:00 Uhr


Ziel und Zweck

Ziel dieses Weiterbildungskonzeptes ist es, dem Assistenzarzt /-ärztin nach erfolgreich abgeschlossenem Medizinstudium den Erwerb des Facharzttitels Allgemeinchirurg / Allgemeinchirurgin oder Orthopädie und Unfallchirurg / -chirurgin als Ausweis für die Befähigung zur kompetenten ärztlichen Tätigkeit zu ermöglichen.

Ferner ist es das Ziel dieses Weiterbildungskonzeptes, engagierte junge Ärztinnen und Ärzte für die Chirurgie des Sankt Josef-Hospitals zu gewinnen, um damit die qualifizierte, kontinuierliche Patientenversorgung sicher zu stellen.

Eine optimale Patientenversorgung soll mit einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung Hand in Hand gehen. Angeboten wird daher ein Konzept, welches jungen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zur Weiterbildung zum Facharzt / Fachärztin für Allgemeinchirurgie sowie zum Facharzt / Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie anbietet. Dabei werden jungen Kolleginnen und Kollegen, die die Weiterbildung zur Allgemeinchirurgin / Allgemeinchirurgen anstreben, breite, umfassende chirurgische Kenntnisse vermittelt, die es ihm / ihr ermöglichen, eigenverantwortlich Patienten gemäß den Anforderungen eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung zu betreuen. Dem / der angehenden Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie werden Spezialkenntnisse im Schwerpunkt Orthopädie und Unfallchirurgie vermittelt, welche zu eigenständigem ärztlichem Handeln in einem Klinikum der Schwerpunktbildung befähigen.

Durch Einsatz in der gesamten chirurgischen Abteilung des Sankt Josef Hospitals kann ein Einblick in die vertretenen Fachrichtungen der Chirurgie ermöglicht und damit übergreifende Weiterbildungsinhalte, einerseits während des Common trunk, andererseits im Rahmen der Weiterbildung zur Allgemeinchirurgen / Allgemeinchirurgin oder Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie vermittelt werden.

Die sich in der Weiterbildung befindenden Kolleginnen und Kollegen verpflichten sich ihrerseits, die ihnen anvertrauten Patientinnen und Patienten nach bestem Wissen und Gewissen zu betreuen und mit ihren ärztlichen Kolleginnen und Kollegen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege vertrauensvoll zusammen zu arbeiten.

Unverzichtbar für eine erfolgreiche Weiterbildung ist Eigeninitiative und Engagement des Weiterbildungsassistenten. Diese wird ausdrücklich gefordert und gefördert.


Grundlage des Weiterbildungskonzeptes

Grundlage des Weiterbildungskonzeptes ist die Weiterbildungsordnung 2012 der Ärztekammer Nordrhein in ihrer jeweiligen Fassung.


Weiterbildungsangebot

Es werden folgende Weiterbildungen angeboten:

1.    Common trunk (gemäß WBO 2012)
2.    Facharzt für Allgemeinchirurgie
3.    Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie



Gliederung der Weiterbildung
1.    Basisweiterbildung („Common trunk“)
2.    Allgemeinchirurgie
oder
3.    Orthopädie und Unfallchirurgie


Einarbeitung
Die Einarbeitungszeit eines jeden Assistenzarztes beträgt je nach Qualifikation und Ausbildungsstand 2 bis 3 Monate. Während der Einarbeitungsphase steht dem Assistenzarzt ein Mentor für organisatorische und medizinische Fragen zur Verfügung.
Die Einarbeitungszeit erfolgt in enger Anbindung und Kooperation mit dem Chefarzt und den Oberärzten.
Während der Einarbeitungszeit nimmt der Assistenzarzt nicht selbstständig an den Bereitschaftsdiensten teil.

Basisweiterbildung („Common trunk“)
Während des „Common trunk“ wird der Facharztanwärter auf den bettenführenden Stationen und in der Ambulanz tätig sein. Der jeweilige Einsatz orientiert sich sowohl an den jeweils anstehenden Inhalten der Weiterbildung als auch an dem Bedarf der Klinik für eine regelhafte Patientenversorgung. Verantwortlich für die Einteilung sind hier für die Leitenden Oberärzte vor Ort.
Für den Weiterbildungsanhalt „Intensivmedizin“ ist ein Einsatz auf der Intensivstation sowie in der Anästhesie des Sankt Josef-Hospitals vorgesehen

Das vermittelte Operationssprektrum umfasst neben den grundlegenden chirurgischen Techniken, die Wundversorgung, Wunddebridement, Hautnaht, Abszessinzisionen, Biopsien und Tumorexzisionen, Eingriffe wie Metallentfernungen, Appendektomien, einfache Osteosynthesen (z.B.Spickdrahtosteosynthesen) oder einfachere proktologische Eingriffe (z.B. konventionelle Hämorrhoidektomien). Ferner werden Grundlagen der konservativen Frakturbehandlung sowie Repositionen von oberen und unteren Extremitäten und die Ruhigstellung in Gipsverbänden vermittelt.
Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
⦁    Erkennung, Klassifizierung, Behandlung und Nachsorge chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen
⦁    der Indikationsstellung zur konservativen und operativen Behandlung chirurgischer Erkrankungen und Verletzungen
⦁    der Risikoeinschätzung, der Aufklärung und der Dokumentation
⦁    den Prinzipien der perioperativen Diagnostik und Behandlung
⦁    operativen Eingriffen und Operationsschritten
⦁    der Wundversorgung, Wundbehandlung und Verbandslehre
⦁    den Grundlagen der gebietsbezogenen Tumortherapie
⦁    der Erkennung und Behandlung von Infektionen einschließlich epidemiologischer Grundlagen, den Hygienemaßnahmen
⦁    der Indikationsstellung, sachgerechten Probengewinnung und -behandlung für Laboruntersuchungen und Einordnung der Ergebnisse in das jeweilige Krankheitsbild
⦁    Analgesierungs- und Sedierungsmaßnahmen einschließlich der Behandlung akuter Schmerzzustände
⦁    der Betreuung palliativmedizinisch zu versorgender Patienten
⦁    der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie
⦁    der Erkennung und Behandlung akuter Notfälle einschließlich lebensrettender Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen und Wiederbelebung einschließlich der Grundlagen der Beatmungstechnik und intensivmedizinischer Basismaßnahmen
⦁    der Indikationsstellung und Überwachung physikalischer Therapiemaßnahmen
⦁    der medikamentösen Thromboseprophylaxen
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
⦁    Ultraschalluntersuchungen bei chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen
⦁    Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich Legen von Drainagen und zentralvenösen Zugängen sowie der Gewinnung von Untersuchungsmaterial
⦁    Infusions-, Transfusions- und Blutersatztherapie, enterale und parenterale Ernährung einschließlich Sondentechnik
⦁    Lokal- und Regionalanästhesien
⦁    Eingriffe aus dem Bereich der ambulanten Chirurgie
⦁    Erste Assistenzen bei Operationen und angeleitete Operationen

Allgemeinchirurgie

Dieser Weiterbildungsblock umfasst nun im Rahmen der Viszeralchirurgie die laparoskopische Cholezystektomie, laparoskopische Appendektomie, Strumaresektion, Anus praeter-Anlage sowie Anus praeter-Resektionen. In der Unfallchirurgie werden einfache und mittlere Osteosyntheseverfahren vermittelt, ebenso die Implantation von DHS, PFN und Hüftkopfprothesen.

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
⦁    der operativen und nicht operativen Grund- und Notfallversorgung bei gefäß-, thorax-, unfall- und visceralchirurgischen einschließlich der koloproktologischen Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Infektionen
⦁    der Indikationsstellung zur operativen und konservativen Behandlung einschließlich der Risikoeinschätzung und prognostischen Beurteilung
⦁    endoskopischen, laparoskopischen (minimal-invasiven) Operationsverfahren
⦁    instrumentellen und funktionellen Untersuchungsmethoden
⦁    der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
⦁    Ultraschalluntersuchungen des Abdomens, Retroperitoneums, der Urogenitalorgane
⦁    große Wundversorgung bei Weichteilverletzungen
⦁    Deckung von Haut- und Weichteildefekten
⦁    Verbände, z. B. Kompressions-, Stütz-, Schienen- und fixierende Verbände
⦁    Repositionen von Frakturen und Luxationen
⦁    operative Eingriffe an Kopf/Hals und Brustwand einschließlich Thorakotomien und Thoraxdrainagen und an Bauchwand und Bauchhöhle, Stütz- und Bewegungssystem, Gefäß- und Nervensystem einschließlich Resektionen, Übernähungen, Exstirpationen und Exzisionen mittels konventioneller, endoskopischer und interventioneller Techniken, z. B. Lymphknotenexstirpation, Port-Implantation, Entfernung von Weichteilgeschwülsten, Schilddrüsen-Resektion, explorative Laparotomie, Thorakotomie, Thoraxdrainage, Magen-, Dünndarm- und Dickdarm- Resektion, Notversorgung von Leber- und Milzverletzungen, Cholecystektomie, Appendektomie, Anus praeter-Anlage, Herniotomien, Hämorrhoidektomie, periproktitische Abzessspaltung, Fistel- und Fissur- Versorgung , Osteosynthesen, Implantatentfernung, Exostosenabtragung, Amputationen, Varizenoperationen, Thrombektomie, Embolektomie, Tracheotomie
⦁    Mitwirkung bei Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade

Weiterbildung „Orthopädie und Unfallchirurgie“

Die Weiterbildungsassistenten sind nun vorzugsweise im Operationssaal in ihren jeweiligen Fachabteilungen mit dem Ziel der Vervollständigung des Operationskataloges eingesetzt. Sämtliche zum Erwerb der Anerkennung des Facharzttitels zu vermittelnden operativen Eingriffe werden unter fachärztlicher Assistenz vermittelt. Ggfs. wird der erforderliche Einsatz auf Intensivstation und / oder Notaufnahme komplettiert.

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in
⦁    der Vorbeugung, Erkennung, operativen und konservativen Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Verletzungen und deren Folgezuständen sowie von angeborenen und erworbenen Formveränderungen, Fehlbildungen, Funktionsstörungen und Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane unter Berücksichtigung der Unterschiede in den verschiedenen Altersstufen
⦁    Erwerb der Fachkunde "Röntgendiagnostik eines Organsystemes/Anwendungsbereiches bei Erwachsenen und Kindern - Skelett (Schädel, Stamm und Extremitätenskelett) gem. der "Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin"
⦁    der Behandlung von Schwer- und Mehrfachverletzten einschließlich des Traumamanagements
⦁    den zur Versorgung im Notfall erforderlichen neurotraumatologischen, gefäßchirurgischen, thoraxchirurgischen und visceralchirurgischen Maßnahmen in interdisziplinärer Zusammenarbeit
⦁    der Erhebung einer intraoperativen radiologischen Befundkontrolle unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes
⦁    der konservativen und funktionellen Behandlung von angeborenen und erworbenen Deformitäten und Reifungsstörungen
⦁    den Grundlagen der konservativen und operativen Behandlung rheumatischer Gelenkerkrankungen
⦁    den Grundlagen der operativen Behandlung von Tumoren der Stütz- und Bewegungsorgane
⦁    der Erkennung und Behandlung von Weichteilverletzungen, Wunden und Verbrennungen einschließlich Mitwirkung bei rekonstruktiven Verfahren
⦁    der Erkennung und Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Hand
⦁    der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Sportverletzungen und Sportschäden sowie deren Folgen
⦁    der Mitwirkung bei operativen Eingriffen höherer Schwierigkeitsgrade
⦁    der Prävention und Behandlung von Knochenerkrankungen und der Osteoporose
⦁    der Biomechanik
⦁    chirotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen einschließlich funktioneller und entwicklungsphysiologischer Übungsbehandlungen sowie der medizinischen Aufbautrainings- und Gerätetherapie
⦁    der technischen Orthopädie und Schulung des Gebrauchs orthopädischer Hilfsmittel einschließlich ihrer Überprüfung bei Anproben und nach Fertigstellung
⦁    den Grundlagen der Durchgangsarzt- und Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften
Definierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren:
⦁    sonographische Untersuchungen der Bewegungsorgane einschließlich Arthrosonographien
⦁    operative Eingriffe einschließlich Notfalleingriffe an Körperhöhlen, Wirbelsäule, Schulter/Oberarm/Ellbogen, Unterarm/Hand, Becken, Hüftgelenk, Oberschenkel, Kniegelenk, Unterschenkel, Sprunggelenk, Fuß
⦁    Eingriffe an Nerven und Gefäßen
⦁    Eingriffe bei Infektionen an Weichteilen, Knochen und Gelenken
⦁    Implantatentfernungen
⦁    Behandlung von thermischen und chemischen Schädigungen
⦁    konservative Behandlungen von angeborenen und erworbenen Deformitäten, Luxationen, Frakturen und Distorsionen
⦁    Injektions- und Punktionstechniken an Wirbelsäule und Gelenken
⦁    Osteodensitometrie
⦁    Anordnung, Überwachung und Dokumentation von Verordnungen orthopädischer Hilfsmittel
 
Fachkunde Rettungsdienst

Die Fachkunde Rettungsdienst beinhaltet alle Fortbildungsveranstaltungen für den theoretischen Teil des Arztes im Rettungsdienst.
Einfache entotracheale Intubation im Rahmen des Erwerbs der Fachkunde Rettungsdienst ist in der Anästhesie des Sankt Josef-Hospitals möglich.
Die für die Erlangung der Fachkunde im Rettungsdienst notwendige Begleitung von Notärzten ist am Sankt Josef-Hospital, bei Bedarf aber auch an größeren Rettungszentren möglich. Dazu erfolgt eine Freistellung durch den Arbeitgeber.


Fachkunde Strahlenschutz
Der Erwerb der Fachkunde Strahlenschutz (Notfalldiagnostik) ist mit den Komponenten:
Einführungskurs, Grundkurs und Spezialkurs vorgesehen.






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